Kirchen im Avers und Val Ferrera

Dem Himmel ein wenig näher ...

 

Herzlich willkomma! Bagnavagnieu! 

Dem Himmel tatsächlich ein weniger näher – so stehen die vier Kirchen im Val Ferrera und im Avers seit Jahrhunderten als markante Wegmarken in der Landschaft. Und so möchten wir als Evangelisch-reformierte Gemeinden auch heute Kirche sein: markante und ermutigende Zeichen auf dem Weg der Menschen, die in unserer Talschaft wohnen oder sie besuchen. Und dem Himmel näher, indem wir uns von der befreienden Botschaft des Evangeliums inspirieren lassen und dabei offene, einladende Gemeinschaft untereinander leben.

Seien Sie herzlich willkommen in der höchsten Kirchgemeinde Europas – unsere Türen stehen auch Ihnen offen! 

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28.09.2021

Tönendes Erz - Gedanken zum Monat Oktober

Klänge stehen im Mittelpunkt in diesem Herbstmonat Oktober: Unsere Kirchgemeinde kann die neu erstellte Orgel der Firma Wälti am Sonntag, 3. Oktober, einweihen. Und dies gleich mit zwei Gottesdiensten: um 10.30 mit einer festlichen Einweihungsfeier und um 14.00 Uhr mit einem musikalischen Gottesdienst (Platzzahl je beschränkt – wir bitten um Anmeldung bei Jürg Scheibler). Der Churer Organist Andrea Kuratle wird an beiden Gottesdiensten die neue Orgel erklingen und uns die Vielfältigkeit dieses wunderbaren Instruments entdecken lassen. Wir freuen uns darauf!

Klänge können unsere Herzen bewegen, ob es nun ein raumerfüllender Orgelklang, die sanfte Melodie einer Violine, der Gesang des Vogels oder das Säuseln des Windes sei – Klänge bewegen nicht nur die Luft, sondern auch die Seele.
Und es ist wahr: Würden Klänge und Musik uns nicht im Innersten ansprechen, so wären alle Instrumente doch irgendwie nutzlos. Eine Orgel, eine Violine, eine Glocke und auch unser Singen – sie alle sind sich nicht selbst genügsam, sie haben Sinn, weil sie etwas im Gegenüber auslösen – Freude und Manchmal auch Wut; Trost und manchmal auch Traurigkeit.

So ist auch die Liebe zu vergleichen mit einem Klang. Paulus schreibt in seinem grossen Lobgesang auf die Liebe: «Wenn ich mit Menschen- und Engelszungen rede, aber keine Liebe habe, so bin ich ein tönendes Erz, eine lärmende Zimbel.» (1. Korinther 13,1). Wo ich lerne, darauf zu vertrauen, dass mein Tun getragen ist von der Liebe, da kann ich auch darauf hoffen, dass dieses mein Tun etwas in meinem Gegenüber zum Schwingen bringt. Und ich kann auch lernen, mich selbst so zu öffnen, dass ich zum Resonanzkörper dieser vielen Melodien der Liebe werde, die mich erfüllen und bewegen möchten: die Liebeszeichen meiner Nächsten. Und das grosse Liebeszeichen Gottes für mich und dich!

Einen klangreichen Monat wünsche ich Ihnen!
Pfr. Jürg Scheibler



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