Kirchen im Avers und Val Ferrera

Dem Himmel ein wenig näher ...

 

Herzlich willkomma! Bagnavagnieu! 

Dem Himmel tatsächlich ein weniger näher – so stehen die vier Kirchen im Val Ferrera und im Avers seit Jahrhunderten als markante Wegmarken in der Landschaft. Und so möchten wir als Evangelisch-reformierte Gemeinden auch heute Kirche sein: markante und ermutigende Zeichen auf dem Weg der Menschen, die in unserer Talschaft wohnen oder sie besuchen. Und dem Himmel näher, indem wir uns von der befreienden Botschaft des Evangeliums inspirieren lassen und dabei offene, einladende Gemeinschaft untereinander leben.

Seien Sie herzlich willkommen in der höchsten Kirchgemeinde Europas – unsere Türen stehen auch Ihnen offen! 

AKTUELL

 

 


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30.11.2021

Adventsbriefe - Gedanken zum Monat Dezember

Am 1. Advent haben wir einen speziellen Familiengottesdienst mit Jugendlichen aus der Kirchgemeinde Basel West gefeiert. Ihre Musik hat die Kirche in Cresta zum Klingen gebracht. Zudem haben wir uns in diesem Gottesdienst Gedanken gemacht zu einem Vers, den Paulus in seinem zweiten Brief an die Gemeinde in Korinth schreibt:

«Ihr seid ein Brief Gottes» (2. Kor. 3,3).

In dieser Adventszeit, welche einmal mehr im Zeichen der globalen Unsicherheit steht, dürfen wir diese Zusage als Gabe und Aufgabe verstehen: Gott schreibt auch durch uns seine Geschichte weiter; er teilt sich durch uns seiner Welt mit. Wir sind ein Brief Gottes – durch unser Tun und Lassen, durch unser Sprechen und Singen. Und wenn wir ein Brief Gottes sind, wenn also Gott selbst sich in uns und unser Wirken einschreibt, dann müssen wir uns nicht um grossartige Schönschrift und fehlerfreies Texten bemühen – dann dürfen wir ganz einfach Gott selbst in unsere Herzen und unser Leben schreiben lassen. Er wird das Wesentliche bewirken. Das alles ist die grosse Gottesgabe. An uns indessen liegt es, diesem Gotteswirken Raum zu geben, sein «Schreiben in uns» auch zuzulassen. Das ist unsere Aufgabe, die aufs erste so einfach zu sein scheint, bei näherer Betrachtung aber viel Feingefühl und Aufmerksamkeit erfordert. Raum zu geben, heisst ja auch, dass ich bereit bin, jemandem einen Teil von mir zu lassen, einen Teil, den ich sonst mit mir selbst füllen würde. Und diesen Schritt des Lassens und Zulassens zu tun, ist wahrlich nicht immer leicht.

So wünsche ich Ihnen und mir, dass wir in dieser Adventszeit den Mut bekommen, Gott unser (Schreib)Heft in die Hand zu geben. So wird er sich uns und dieser Welt mitteilen können, und seine frohe Botschaft der Liebe, der Hoffnung, des Friedens und des Lichts in Jesus Christus wird unsere Herzen und diejenigen unserer Mitmenschen erhellen.
Damit wir Kraft schöpfen mögen in diesen unsicheren Zeiten!

Ich wünsche Ihnen eine lichtvolle Adventszeit und frohe Weihnachtstage!
Pfr. Jürg Scheibler



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